Luigi Prezioso Simonetti mit dem Landwirtschaftsbetrieb “Colle Cavaliero” zählt zu den ersten, die die Altweizensorte “Senatore Cappelli” an den Ursprungsort gebracht haben: die Rieti Ebene, das grüne Herz und die geografische Mitte des „Bel Paese“, auch das Heilige Tal genannt wegen der Verbindung mit dem Heiligen Franz von Assisi, der hier einige Jahre verbrachte und vier Kloster baute. Dieses Gebiet ist bis heute noch frei von Umweltbelastungen, reich an Wasser und an Biodiversität.

 

Das Hauptprodukt der italienischen Ernährung, die Pasta, verlangt nach italienischem Weizen. Und Senatore Cappelli ist ein in Italien angebautes Getreide. Bis in die 60er Jahre war es der am meisten verbreitete Hartweizen in unserem Land, bevor er von moderneren Sorten verdrängt wurde und beinahe vom Aussterben bedroht war.

Obwohl er sehr jung ist (das hundertjährige Jubiläum wurde 2015 gefeiert), ist Senatore Cappelli in Wirklichkeit ein Urkorn. Das liegt daran, dass er selektiert wurde, bevor die modernen industriellen Arbeitstechniken eingeführt wurden, als die Produktion noch größtenteils einfach und handwerklich war. Senatore Cappelli gilt als eine wertvolle Sorte, da er nicht die Folgen der modernen genetischen Manipulationstechniken zu spüren bekam und sich im Laufe der Zeit nicht verändert hat.

 

Dies wirkt sich positiv auf den Geschmack – aromatisch und langhaltend, man sagt oft, es erinnert an einen Stuck im Holzofen gebackenes Brot – und Nährwert aus, was dieses Getreide unserem Körper verträglicher macht als moderne Körner.

 

 

 

 

 

Neben dem Senatore Cappelli baut Colle Cavaliero auch Dinkel der Sorte Triticum Dicoccum, der in Italien seiner spezifischen Eigenschaften wegen als Einziger bei der Herstellung von Teigwaren Verwendung findet, und Weichweizen an. Der Anbau aller Getreidesorten geschieht ohne den Einsatz von Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Herbiziden.

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